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Natur

Westpommern – grün, gesund und froh! Fühlen Sie sich ins Klima unserer Region ein!

Die Vielfalt der touristischen Attraktionen der Woiwodschaft Westpommern ist mit der natürlichen Schönheit der Region abgerundet. Die Nationalparks und Landschaftsschutzparks, Naturschutzgebiete und dendrologische Gärten bieten den Naturfreunden die Möglichkeit, Fotosammlungen von seltenen und geschützten Pflanzen und Tieren zu erstellen.

An der Mündung der Oder liegt Nationalpark Wollin der den nord-westlichen Teil der Insel Wollin,

Küstengewässern der Ostsee, die Swinedelta und einen Teil des Stettiner Haffs umfasst. Der Wolliner Nationalpark beherbergt über 1300 Pflanzenarten. Die Kliffhänge sind mit Sanddorn bewachsen, die Moränehügel mit Buchen- und Kieferwäldern bedeckt, am Boden der Ostsee kommen Grün-, Braun- und Rotalgen vor. Unter der Vielzahl von Vögeln sind hier u.a. Seeadler und Zwergschnäpper zu Hause, im Wasser der Pommerschen Bucht leben Kegelrobben und Schweinswale. Des Weiteren gibt es hier ein Schaureservat für Wisente und ein Lehrmuseum.

Im Zentrum der Region,

im mittleren Abschnitt des Flusses Drawa wurde Nationalpark Drawskie Seenplatte für den Schutz der Wälder von Puszcza Drawska angelegt. Auf dem Gebiet des Nationalparks sind 14 Rinnenseen und Torfmoore. Von den naturgeschützten Pflanzenarten wachsen hier unter anderem Sonnentau und Orchideen.  Unter den naturgeschützten Tierarten gibt es Fische (Lachs, Seeforelle, Äsche, Felchen, Maräne); Amphibien (Laubfrosch, Kammmolch), Reptilien (Sumpfschildkröte, Schlingnatter, Viper), Vögel (Seeadler, Fischadler, Uhu, Eisvogel, Gebirgsstelze, Kormoran) und Säugetiere (Biber und Fischotter).

Im übrigen Teil der Region wurden einige Landschaftsschutzparks angelegt. Am Grenzgebiet des Waldkomplexes Puszcza Gorzowska und der Seenplatte Pojezierze Myśliborskie liegt Landschaftsschutzpark Barlinek-Gorzów. Auf seinem Gebiet kommen Sumpfflora und -fauna, Moränenhügel mit Kalksandstein-Felsen, Buchen-Eichen-Wald und ein Reservat mit Lachsfischen vor.

Im Bereich des Odertals wurden zwei Landschaftsschutzgebiete angelegt. Das erste ist Landschaftsschutzpark Cedynia, der sich im Odertal und in den westlich davon gelegten Kiefern- und Mischwäldern von Puszcza Piaskowa und Lasy Mieszkowickie erstreckt. Von den zahlreichen Aussichtspunkten (der höchste ist Zwierzyniec mit 167 m über dem Meeresspiegel) kann man ein herrliche Panorama der Moränenhügel, durch Täler von Flüssen und Bächen durchzogen, bewundern. Der Landschaftschutzspark umfasst 104 Seen mit einer Fläche von mehr als 1 ha. Der größte von ihnen – Morzycko (Mohriner See) – ist einer der tiefsten Seen in Polen (60 m).

Landschaftsschutzpark Unteres Oderteil umfasst die Gemeinden Widuchowa, Gryfino, Kołbaskowo und teilweise die Stadt Szczecin. Die Mooren und Feuchtgebieten dieses Landschaftsschutzparks sind durch ein Netz von Kanälen und Altwasser durchzogen, mit Pflanzen- und Tierarten, die in den Tälern anderer großen Flüssen nicht mehr anzutreffen sind. Hier leben über 200 Vogelarten und fast 100 einzigartige Pflanzenverbände. Man trifft auch zahlreiche Reptilien, Amphibien und Insekten an (von den Libellen wurden 35 Arten nachgewiesen).

Am südöstlichen Rand von Szczecin befindet sich Stettiner Landschaftsschutzpark „Buchheide”. 

Der mit ausgedehnten Wäldern bedeckter Moränenwall Wzgórza Bukowe, der die höchste Hügelkette in diesem Teil von Pommern bildet, ist mit tiefen Tälern durchschnitten. In den tiefsten Tälern eingebetten, liegen Moore und Seen, von denen die größten Glinna und Binowskie sind. Eine Merkwürdigkeit ist der malerische Smaragdsee, der am Ort der 1925 von Grundwasser überfluteten Kreidekalkstein-Bergwerk entstand. In den Wäldern von Puszcza Bukowa wachsen 18 verschiedene Orchideenarten und 328 Arten von Pilzen. Hier leben Füchse, Dachse, Hermeline, Wiesel und Rehe, Rothirsche und Wildschweine.

Nordwestlich wird Szczecin von Ueckermünderheide umgeben.  Durch ihre Wälder führen mehrere Wander-und Radwege. Unterwegs stoßen Sie auf mehrere archäologischen Stätten, vor allem ist aber hier ein Wasservogelschutzgebiet Świdwie bemerkenswert. Es ist eines der wichtigsten Vogelbeobachtungsstellen Europas, unter anderem kommen hier Kraniche, Finken, Weihen, Seeadler, Rotmilanen, Kampfläufer vor.  Als eines der wichtigsten Feuchtgebiete der Welt ist dieser Bereich durch die RAMSAR-Konvention geschützt.

Auf der Seenplatte Ińskie wurde Landschaftsschutzpark Iński angelegt, wo bewaldete, bis zu 180 m über dem Meeresspiegel reichende Endmoränenwälle unter Naturschutz stehen.  Hier nisten: Seeadler, Schwarzstorch, Schreiadler, Rot- und Schwarzmilan; die Zahl der nistenden Kraniche ist die höchste in Polen.

Ein wenig weiter – im zentralen Teil von Seenplatte Drawskie – liegt Landschaftsschutzpark Drawski. Er umfasst eine während der sogenannten baltischen Vereisung gebildete Fläche. Zu den postglazialen Bodenformen zählen: Moränenhügel, Schluchten, Findlinge, Rinnenseen, Teiche und Moore.

Die größten und tiefsten von mehr als 48 Großseen sind in dieser Reihenfolge: Drawsko, Siecino und Komorze. Zu den hiesigen Naturschätzen gehören Lobelia-Seen mit postglazialen Reliktpflanzen. In den Wäldern wachsen: Waldgeißblatt, Seidelbast, Türkenbund, Bärentraube, Eisenhut, Sonnentau, Bärlappe und Orchideen. In den Bächern und Seen leben 35 Fischarten: darunter Renken, Felchen, Barben, Döbel und Bachforellen. Unter den Vögeln sind zahlreiche Haubentaucher, Schwäne, Enten und Kraniche anzutreffen. Hier nisten auch die bedrohten Arten: Seeadler, Schreiadler, Uhu, Rotmilan, Schwarzstorch und Rohrdommel.

Am südlichen Rande von Buchheide wurden 1823 die ersten privaten Baumschulen angelegt. Um 1870 wurden sie durch die staatliche Forstverwaltung übernommen. Der Förster Carl Ludwig Gene führte dann zur Anpflanzung neuer Exemplare von exotischen Bäumen und Sträuchern, bis heute sind aber nur sehr wenige von denen überlebt. Damit entstand eine Basis für den Dendrologischen Garten in Glinna, der zum ersten Mal im Jahre 1911 in der Publikation von A. Schwappach erwähnt wurde. Seit 1970 wird der Garten durch das Forstamt Gryfino betreut.

Dendrologischer Park in Przelewice (Prillwitz) war ursprünglich ein englischer Landschaftsgarten am Gutshaus.  Aus dieser Zeit sind Exemplare von Buchen, Linden, Eschen, unter den gebietsfremden Arten: eine Platane, Weymouthskiefern, ein Lebensbaum, ein Gingkobaum erhalten.  Die ganzheitliche Umgestaltung des Parks wurde in den Jahren 1933-1938 durchgeführt, als Conrad von Borsig, ein Mitglied der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft, der Gutsbesitzer war. Auf seinen Auftrag und mit seiner Teilnahme entstand eine neue, bis heute erhaltene Gartenkomposition.

In der Nähe von Koszalin, in Dobrzyca befinden sich Themengärten „Hortulus„. Diese große Anlage umfasst die in Polen einzige für die Öffentlichkeit zugängliche Themengärten, eine Zierpflanzenschule und ein Gartenzentrum. Auf der Fläche von 4 ha sind 28 verschiedenen Themengärten zu besichtigen. Insgesamt sind hier Zehntausende von Pflanzenarten und -sorten gesammelt. Wegen der außergewöhnlich milden Klimazone, in der sich diese Gärten befinden, wachsen hier auch exotische und in Polen seltene Pflanzen.

rpo

Zadanie współfinansowane ze środków Unii Europejskiej ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Regionalnego Programu Operacyjnego Województwa Zachodniopomorskiego na lata 2007-2013.

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