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Barlinek-Gorzów

Landschaftsschutzpark Barlinek-Gorzów wurde 1991 gegründet. Seine Landschafts- und Naturwerte sind vor allem Wälder, Seen und im Naturzustand bewahrte schlängelnde Flüsse und zahlreiche Bäche. Der Landschaftsschutzpark erstreckt sich auf einer Sanderebene, die durch Wasserabfluss aus dem schmelzenden Gletscher entstand. Die Sanderoberfläche ist nicht flach, sondern von Rinnen und Senken durchschnitten.

Die Pflanzenweltdes Landschaftsschutzpark Barlinek-Gorzów ist sehr reich. Sie umfasst insgesamt 639 Arten von Farn- und Blütenpflanzen und 138 Arten von Flechten. Davon 41 gelten als bedroht auf dem Gebiet Polens.

Von den 142 Vogelarten, die hier anzutreffen sind, nisten 105 Arten im Park. Auf dem Gebiet des Landschaftspark leben viele seltene, naturgeschützte Vogelarten, wie Seeadler, Fischadler, Schreiadler, Rot- und Schwarzmilan, Uhu, Schwarzstorch, Kranich, Schellente, Eisvogel, Spechte und andere.
Der Landschaftsschutzpark Barlinek-Gorzów wird sukzessiv mit einer entsprechenden touristischen Infrastruktur ausgestattet, was den Besuchern immer bessere Erholungs- und Entspannungsmöglichkeiten bietet. Im Bereich des Parks und seiner Pufferzone gibt es bereits einige markierte Wander-, Wasser- und Radwege.

Der nördliche Teil des Parks liegt in der Gemeinde Barlinek (Berlinchen). Hier befindet sich der Quellenabschnitt des Flusses Płonia (Plöne). Das Gelände hier ähnelt Berggebiete von Beskid Niski. Daher wird dieser Teil des Landschaftsschutzparks „Barlineckie Bieszczady” genannt. Die höchsten Erhebungen erreichen 114,2 m über dem Meeresspiegel, der niedrigste Ort, an der Brücke in Laskówka, liegt 24 m über dem Meeresspiegel.

Die Hänge des Tales sind von zahlreichen Schluchten mit äußerst schönen Eichen-Hainbuchen-Wäldern bewachsen. Den Wald bilden Hainbuchen und Eichen sowie Ahorne, Linden, Birken mit einer Beimischung von Bergahorne und Buchen. Die Seen und Fischteichen sind reich an Wasserpflanzen mit großartigen Weißen und Gelben Seerosen. In der Landschaft der Landschaftsschutzpark Barlinek-Gorzów und seiner Pufferzone spielen Kulturdenkmäler: Gutshöfe, Kirchen und Friedhöfe, Dorf- und Gutsparks eine bedeutende Rolle.

Auf dem Gebiet des Landschaftsschutzpark Barlinek-Gorzów befinden sich 5 Naturschutzgebiete:

a) Naturschutzgebiet „Eichenwald” (12,18 ha) –  unterliegt einem teilweisen Naturschutz. Das Ziel des Naturschutzes ist die Bewahrung der mitteleuropäischen Hainbuchen-Eichenwälder für wissenschaftliche und Lehrzwecke. Hier wächst ein Eichenwald mit einer Beimischung von Buchen, Hainbuchen, Linden und Kiefern. Es wurden auch 50 Arten von Baumflechten festgestellt, das ein Beweis der sauberen Umwelt ist. Das Naturschutzgebiet liegt auf einer kleinen Anhöhe zwischen der Wiese und dem malerischen Tal des Kłodawski-Kanals.

b) Naturschutzgebiet „Fluss Przyłężek” (12,18 ha) –  unterliegt einem teilweisen Naturschutz. Das Ziel des Naturschutzes ist es, ein Teil des natürlichen Mischwalds mit einem Anteil an Buchen im Grenzbereich ihrer Massenvorkommens mit typischem, reichem Unterholz zu wissenschaftlichen und Lehrzwecken zu bewahren. Dies ist ein Tier-Naturschutzgebiet. Es umfasst eine Waldlandschaft mit einem Abschnitt des Flusses Przyłężek, von mehr als 100 Jahre altem Buchenwaldbestand umrahmt. Sauberes Wasser im Fluss, seine Beschattung von einem Buchenwald an den Hängen und niedrige Wassertemperatur bilden geeignete Bedingungen für das Laichen und die Entwicklung der hier lebenden Lachsfischen, darunter: Bachforellen und Groppen. Der Baumbestand im Naturschutzgebiet ist 93,7% der Gesamtfläche. Im nordöstlichen Teil des Naturschutzgebietes entspringt in einer vom Wasser gespülten Höhle eine kleine Quelle.

c) Naturschutzgebiet „Wilanów” (67,16 ha) –  unterliegt einem teilweisen Naturschutz. Das Ziel des Naturschutzes ist es, ein Teil des natürlichen Mischwald mit einem Anteil an Buchen im Grenzbereich ihrer Massenvorkommens mit typischem, reichem Unterholz zu bewahren. Das Naturschutzgebiet umfasst ein Teil des natürlichen Buchen- und Eichenwaldes mit einer Beimischung von Kiefer und Lärche. Hier wachsen auch einzelne Buchen, Eichen, Kiefern im Alter von 180 bis 200 Jahre, die zu Naturdenkmälern gezählt werden können.

d) Naturschutzgebiet „Wilhelm-Libbert-Felsenschlucht” (33,21 ha) –  unterliegt einem teilweisen Naturschutz. Das Ziel des Naturschutzes ist es, die geologischen und landschaftlichen Werte des in Westpommern einzigen Vorkommensorts von Kalksteinfelsen, Konglomeraten und Findlingen in einer Eichen-Buchen-Pflanzengesellschaft, mit vielfältigen Gefäßpflanzen, zahlreichen Arten von Moosen und Flechten zu bewahren.  Das Naturschutzgebiet umfasst Schluchten und Hohlwege mit erheblichen Höhenunterschieden. Die Erhebungen erreichen 115 m über dem Meeresspiegel und sind bewaldet. Es gibt hier zahlreiche riesiege Findlinge, die mit Moos und Flechten bewachsen sind.  Das Gelände bereichern etwa 50 in unterschiedlichem Maße verwachsene Teiche. Der wichtigste Wert dieses Gebietes sind Moränenhügel, die die mit zahlreichen Schluchten und Klammen durchschnitten Teilränder bilden. Einer davon ist der „Wilhelm-Libbert-Felsenschlucht”, in dem sich die einzigen in Westpommern Kalksandsteine befinden, die die Höhe von 4 m erreichen.

e) Naturschutzgebiet „Sumpfgebiet” (12,18 ha) –  unterliegt einem teilweisen Naturschutz. Das Ziel des Schutzes ist es, Feuchtgebiete mit typischer Flora und Fauna sowie Buchen- und Mischwälder für wissenschaftliche, Bildungs- und Landschaftszwecke zu bewahren. Der geschützte Bereich befindet sich in Puszcza Barlinecka. Die mit Misch- und Nadelbaumwäldern umgebene Sümpfe machen 30% der Gesamtfläche aus. Hier leben 55 Vogelarten, darunter 42 Brutarten, wie Seeadler, Fischadler, Rohrweihe und Schwarzstroh. Im zeitigen Frühjahr und im Herbst gelten Sumpfgebiete als eine wichtige Etappe des Vogelzugs.

Verwaltung des Parks:

Verband der Landschaftsschutzparks der Woiwodschaft Lebus

Jagiellończyka Straße 8
66-400 Gorzów Wielkopolski
tel. +48 95 / 711 55 30
fax. +48 95 / 711 55 36
e-mail: sekretariat@zpkwl.gorzow.pl

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Zadanie współfinansowane ze środków Unii Europejskiej ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Regionalnego Programu Operacyjnego Województwa Zachodniopomorskiego na lata 2007-2013.

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