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Zisterzienser, Templer, Johanniter

Auf dem Gebiet des späteren Woiwodschaft Westpommern waren in den alten Zeiten Ritterorden von europaweitem Ruhm: Zisterzienser, Templer und Johanniter, ansässig. Man kann hier zahlreiche Denkmäler ihres Aufentahlts besichtigen und bewundern. Herzlich willkommen!

Zisterzienser

Auf dem Zisterzienser Weg zu reisen bedeutet nicht nur die Besichtigung der Zisterzienser-Klöster, dies ist auch eine Fahrt in die Vergangenheit, voller Gedanken an das geistliche Leben in der Natur. Einem Leben, das so fern und anders von dem heutigen ist. Durch das Kennenlernen des reichen Erbes der Zisterzienser hat der moderne Mensch die Möglichkeit mehr von seinen europäischen Wurzeln zu erfahren und daraus Inspiration für Gestaltung der Gegenwart und Zukunft schöpfen.

Die Zisterzienser kamen nach Westpommern im dreizehnten Jahrhundert. Nach ihrer Niederlassung erfolgte die Entwicklung von Wissenschaft, Kultur, Medizin, Handwerk und Landwirtschaft. Im Westpommern entstanden damals sieben Frauenklöster (Cedynia/Zehden, Koszalin/Köslin, Marianowo/Marienfliess, Pełczyce/Bernstein, Recz/Reetz, Szczecin/Stettin, Wolin/Wollin) und drei Männerklöster (Bierzwnik/Marienwalde, Bukowo Morskie/Buckow, Kołbacz/Kolbatz.

Die Reformation, die im sechzehnten Jahrhundert durch Vermittlung vom Herzog Boguslaw X. das Herzogtum Pommern umfasste, führte zur Auflösung vieler Zisterzienserkloster, deren Gebäude Eigentum des Herzogtums wurden. Bis zu unserer Zeit überstanden ehemalige Zisterzienser-Anlagen in Bierzwnik (Keller des Westflügels, Teile des Kreuzgangs und untere Stockwerke des Ost- und Südflügels), in Cedynia (Westflügel; heute ein Hotel und Restaurant),

in Koszalin (Schiffsteil der heutigen Dreifaltigkeitskirche) in Kołbacz (ehemalige Zisterzienserkirche, Konversenhaus, Haus des Abtes), in Marianowo (Westflügel, Reste des Ostflügels, zwei gotische Portale in der ehemaligen Klosterkirche), Pełczyce (Westflügel und ein Teil der Klosterkeller).

Nachfolgend finden Sie eine Beschreibung der Orte auf dem Zisterzienser Weg in der Woiwodschaft Westpommern:

a) Bierzwnik – liegt in der Gemeinde Bierzwnik, im Kreis Choszczno. Hier befindet sich ein ehemaliges Zisterzienserkloster. Es ist Teil des Zisterzienserwegs in Polen.

Die Geschichte der Abtei in Bierzwnik (Marienwalde) reicht bis zur Wende des dreizehnten und vierzehnten Jahrhundert zurück. Die ersten Urkunden, die aus den Jahren 1286 und 1294 stammen, berichten von der Wahl einer günstigen Lage, von der Gründung und Stiftung des Klosters durch den Markgrafen von Brandenburg, und schließlich von der Ankunft der ersten Mönche. Bei der Ausbau der sog. Neumark und im Zuge der Konflikte mit den Westpommerschen Herzogen verletzten die Markgrafen von Brandenburg die Grenzen der Kolbatzer Ländereien. Um Schäden am Kolbatzer Kloster zu kompensieren, beschlossen sie, eine Klosterfiliation auf den östlichen Rändern ihrer Erwerbungen zu stiften.

Die Mönche sollten nach Bierzwnik (Marienwalde) am 11. Juni 1294 kommen. Die Wahl der Lokalität hingt mit dem Willen der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Förderung dieser sumpfigen, bewaldeten Gegend zusammen. Die neue Niederlassung erhielt den Namen „Marienwald”, was ein christlicher Name für Las Starzycki war. Der heutige Name Bierzwnik entstand nach dem Jahr 1945 und lehnt sich von dem Namen eines Sees in Las Starzycki ab.

Rund um das Kloster wurden wirtschaftliche Gebäude erbaut, die teilweise bis heute erhalten bleiben. Das Kloster wurde an den Ufern des Kuchta-See, ursprünglich auf einem quadratischen Grundriss gebaut, bisher sind aber nur drei Flügel des Komplexes erhalten. Der Westflügel, der einmal den Klosterhof seitens des Sees schloss, ist nicht mehr vorhanden.

Mit der Zeit verschlechterte sich die Lage des Klosters so weit, dass der Abt Jacob im Jahr 1430 die Verlegung der Abtei nach Preußen überlegte.  In den Jahren des polnisch-teutonischen Krieges (1431-1435), wurden die Güter der Zisterzienser während der polnisch-tschechischen Expedition nach Neumark geplündert. Um die Verluste auszugleichen, wurden mit der Hilfe des Deutschen Ordens Neuanschaffungen gemacht. Im Jahr 1454 kam die Abtei mit der ganzen Neumark unter die Herrschaft der brandenburgischen Hohenzollern.

Die Klostergebäude wurden in wirtschaftliche Einrichtungen für die Domäne umgewandelt. In der ersten Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts wurde in bewahrten Klostergebäuden eine Sommerresidenz der Kurfürsten von Brandenburg eingerichtet.

Von den ursprünglichen Klostergebäuden blieb bis heute das untere Stockwerk des Ost- und Südflügels erhalten. Von der Westflügel blieben fast vollständig erhaltene Fragmente der Klosterkeller und des Kreuzgangs. Im Inneren des Ostflügels blieb der mittelalterliche Grundriss der Räume unverändert: die an die Kirche anliegende Sakristei, der Raum einer früheren Bibliothek und der ehemalige Kapitelsaal.

In den Klosterräumen blieben viele wertvolle architektonische Details erhalten. Die interessantesten sind: eine Reihe der Gewölbe-Kragsteinen, die mit Pflanzenmotiven, menschlichen Gesichtern,Teufelsfratzen und einem gekrönten Stierkopf dekoriert sind. In der Kirche befindet sich unter dem Presbyterium eine Krypta, die wahrscheinlich mit der Spende von Hasso von Wedel aus dem Jahr 1305 zusammenhängt.

Neben den Gebäuden führt um den Klosterhügel herum ein Lehrpfad mit Schildern, von denen wir lernen, womit sich die mittelalterlichen Mönche beschäftigten und wie sie lebten.

b) Bukowo Morskie – liegt in der Gemeinde Darłowo, im Kreis Sławno.  Im Dorf befindet sich eine Zisterzienserabtei aus der Mitte des dreizehnten Jahrhunderts. Das Kloster wurde von Fürst Sventopluk im Jahre 1248 gestiftet. Seit dem Jahr 1262 hielten hier Mönche von Dargun auf. Die ersten wahrscheinlich hölzernen Klostergebäude uberdauerten nicht bis heute.  In der ersten Hälfte des vierzehnten Jahrhunderts wurden Backsteinbauten errichtet. Erhalten geblieben ist die gotische Kirche (in Etappen von der ersten Hälfte des vierzehnten bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts gebaut) mit Elementen der mittelalterlichen Polychromie und der Ausstattung des evangelischen Gotteshaus aus dem neunzehnten Jahrhundert. Die Klostergebäude sind nicht mehr erhalten. Es werden Untersuchungen geführt, um ihre ursprüngliche Lage festzustellen.  Die heutige Herz-Jesu-Kirche gehört der Altkatholischen Pfarrgemeinde.

c) Cedynia – liegt in der Gemeinde Cedynia, im Kreis Gryfino. Die Zisterzienser-Abtei gab es in Zehden in den Jahren 1266-1555. Ursprünglich befand sie sich seit dem Jahr 1248 in Bad Schönfließ (Trzcińsko Zdrój). Seit dem Jahr 1555 war hier eine Bildungseinrichtung für Adelsmädchen. Die Abtei war eine Stiftung der Camminer Ordinarius und entstand zwecks Bewirtschaftung der vom Expansionsdrang der brandenburgischen Markgrafen bedrohten Gebieten. Im Jahr 1266 verlegten die Markgrafen die Abtei von Bad Schönfließ nach Zehden. Von der Kirche und dem auf hohem Hügel über der Stadt gebauten Kirche verblieb nur der Westflügel des Klosters. Heute beherbergt der erhaltene und renovierte Westflügel ein Hotel.

d) Recz – liegt in der Gemeinde Recz, im Kreis Choszczno. Es gibt zwei Hypothesen zur Gründung des Zisterzienserinnenklosters in Reetz verbunden. Nach der ersten Hypothese war es die Stiftung des Stettiner Herzogs Barnims I.  Bisher gibt es keine Dokumente, um diese Hypothese zu unterstützen. Nach der zweiten Hypothese, die in den letzten Jahren vorgebracht wurde und am wahrscheinlichsten scheint, haben das Zisterzienseinnenrkloster in Reetz die Markgrafen von Brandenburg im Jahre 1296 als Ausgleich für die Beschlagnahme der Zisterziensergüter in der Nähe von Nörenberg (Ińsko) gegründet. Der Konvent kam aus dem Kloster in Marienfliess (Marianowo) in der Nähe von Stargard.

Im Oktober 1296 schenkten die Markgrafen Otto IV., Konrad, Heinrich I., Johann IV und Otto VII dem Zisterzienserorden das Gebiet der ehemaligen Johanniterburg, städtische Lehnen, einen Abschnitt des Flusses Ihna mit Mühlen, 52 Łan von Ackerland, das Patronat an den Kirchen in Zellnow (Zieleniewo) und Reetz, städtischen Zinsen in Reetz, das Patronat an der Kirche in Adamsdorf (Sulimierz) und und Churstdorf (Mostkowo), Zinsen in Arnswalde (Choszczno) sowie Seen in Zägensdorf (Żeliszewo), Zieleniewo (Sellnow) und Rąbki. Die Klostergüter erweiterten sich ständig während des vierzehnten Jahrhunderts.

Gegenwärtig ist es die Christus-König-Pfarrkirche. Im Inneren befindet sich ein gotisches Kruzifix – wahrscheinlich aus der Klosterkirche und eine Empore, die noch heute „die Empore der Zisterziensernonnen” genannt wird.

e) Kołbacz – liegt in der Gemeinde Stare Czarnowo, im Kreis Gryfino. Die Zisterzienserabtei gab es hier vom Ende des zwölften Jahrhunderts bis zum Jahr 1535. Das Kloster wurde von dem Kastellan Wartislaw II. gestiftet. Es war das erste Kloster in Pommern östlich der Oder.

Im Besitz des Kolbatzer Klosters waren weite Landgüter, Seen (einschließlich des Madüsees) und Städte. Im vierzehnten und fünfzehnten Jahrhundert war Kołbacz (Kolbatz) die Begräbnisstätte der Greifen-Dynastie. Die Kolbatzer Abtei gründete drei Niederlassungen: 1186 in Oliva, in den Jahren 1286-1294 in Marienwalde (Bierzwnik) und in den Jahren 1300-1357 in Himmelstädt (Mironice). Die bis heute erhaltene Kirche wurde vom Anfang des dreizehnten bis zum frühen vierzehnten Jahrhundert gebaut und bis zur Hälfte des vierzehnten Jahrhunderts umgestaltet.

Bisher bestehen noch in Kolbacz: Klosterkeller und das Erdgeschoss des Westflügels (das. sog. Konversenhaus), das Haus des Abtes (aus der ersten Hälfte des vierzehnten Jahrhunderts) und zwei Wirtschaftsgebäude aus derselben Zeit (die Scheune und der Schafstall). Die heutige Herz-Jesu-Kirche gehört der römisch-katholischen Pfarrgemeinde.

f) Koszalin – in Koszalin überstanden nur Relikte der Zisterzienseinnenrkirche in der sog. Schlosskapelle. Die ehemalige Zisterzienserinnenkirche ist jetzt Gotteshaus der orthodoxen Pfarrgemeinde. Die Abtei der Zisterziensernonnen gab es hier in den Jahren 1278 – 1569. Das Kloster wurde von Camminer Bischof Hermann von Gleichen gestiftet. Es befand sich innerhalb der Stadtmauern. Im Laufe der Zeit wurde es durch zahlreiche Donationen zu einem der reichsten Klöster in Pommern.

Die Kösliner Zisterziensernonnen betreuten eine im dreizehnten Jahrhundert errichtete Kapelle auf dem Gollen-Berg und sorgten für die Pilger. Das älteste Gotteshaus der Stadt, die in den Jahren 1300-1333 erbaute Kathedrale in Köslin stand unter dem Patronat der Zisterzienserinnen und die Pfarrer der Kathedrale waren zugleich Seelsorger im Kloster. Jetzt betreuen die Kapelle und die Wallfahrtsort auf dem Berg Góra Chełmska in Köslin die Schönstatter Marienschwestern.

g) Marianowo – liegt in der Gemeinde Marianowo, im Kreis Stargard. Die Abtei der Zisterziensernonnen gab es hier in den Jahren 1248-1541. Dann wurde die Abtei in eine säkulare Anstalt für adlige Frauen umgewandelt. Die Stifter des Klosters waren der Pommersche Herzog Barnim und seine Frau Marianne.

Die ehemalige Klosteranlage in Marianowo ist das am besten erhaltene Kloster der Zisterzienserinnen im Westpommern. Bis zum heutigen Tag verblieb die ursprüngliche Zisterzienserinnenkirche und der Westflügel sowie die Reste des auf das dreizehnte vierzehnte Jahrhundert datierten Ostflügels mit späteren Umbauten. Im Westflügel, der systematisch renoviert wird, werden ursprüngliche Relikte, unter anderem das ursprüngliche Portal der Kirche, enthüllt. Heute ist hier eine römisch-katholische Pfarrei Maria Unbefleckte Empfängnis.

h) Pełczyce – liegt in der Gemeinde Pełczyce, im Kreis Choszczno. Im südlichen Teil der Stadt befindet sich eine Kirche.  Einmal war in Bernstein (Pełczyce) ein Zisterzienserinnenkloster, das vor 1290 durch Abrecht III., den Markgrafen von Brandenburg gestiftet wurde.  Die Klosteranlage entstand auf einem erahbenen Seeufer. Nur der Westflügel des Klosters aus dem vierzehnten fünfzehnten Jahrhundert blieb erhalten. In seinem Erdgeschoss überstanden bis heute schöne Details und Gewölben, die auf die Beziehungen mit der Architektur der Zisterzienser von Kolbatz hinweisen. In der Maria-Pfarrkirche befinden sich Relikte aus dem dreizehnten Jahrhundert, die in Auflagerungen aus dem fünfzehnten und achtzehnten Jahrhundert versteckt sind. Das Kloster der Bernsteiner Zisterziensernonnen war eines der ältesten Orten des katholischen Fronleichnamkultus in diesem Teil Europas. Erhalten geblieben ist der Westflügel des Klosters, der heute das Eigentum der Agraragentur ist, die Kirche gehört der römisch-katholischen Pfarrgemeinde Mariä Geburt.

i) Szczecin – Die Abtei der Zisterziensernonnen gab es hier in den Jahren 1243-1539. Die Stifter des Klosters waren Herzog Barnim von Pommern und seine Frau Marianne. Das Kloster der Zisterzienserinnen Unser Lieben Frau und St. Magdalena befand sich außerhalb der Stadt, zwischen dem Stadtgraben und der Oder. Die Nonnen führten auch ein Krankenhaus. Keine Klostergebäude sind bis heute erhalten. Der Standort der ehemaligen Abtei befindet sich auf dem Gebiet der Kathedralpfarrei.

j) Wolin – liegt in der Gemeinde Wolin, im Kreis Kamień Pomorski.  Die Abtei der Zisterziensernonnen wurde 1288 von den Stettiner Herzögen mit Unterstützung von Herzog Boguslaw IV gestiftet.  Im Jahr 1305 hat die Wolliner Abtei eine Tochterkloster in Krummin gegründet. Das Kloster in Wollin existierte bis zum Anfang des sechzehnten Jahrhunderts. Es gibt keine erhaltenen Klostergebäude. In der wiederaufgebauten gotischen Nikolauskirche verblieb eine Grabplatte der Zisterzienserinnen.

Im Stettiner Nationalmuseum, werden zahlreiche Ausrüstungsgegenstände der Zisterzienserklöster von Westpommern aufbewaht.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite www.szlakcysterski.org.

 

Die Templer

Die Templer erschienen auf dem Gebiet des Herzogtums Pommern im dreizehnten Jahrhundert, und bildeten ihre Kommenden unter anderem in Quartschen (Chwarszczany), Tempelburg (Czaplinek) Röhrchen (Rurka) und Soldin (Myślibórz).  Das Verbleiben der Templerritter auf dem Gebiet des Herzogtums Pommern dauerte etwas mehr als hundert Jahren. Bereits in der ersten Hälfte des vierzehnten Jahrhunderts wurden ihre Ländereien von Johannitern übernommen. Die Geschichten und Filme über die Templer verursachen jedoch, dass wir ihnen mehr Aufmerksamkeit schenken. Bei Besichtigung ihrer ehemaligen Bauten erwarten wir eher nicht die Erfindung ihres Schatzes, sondern eine Begegnung mit ihrer Legende und Teilnahme an einem historischen Fest, das unsere touristischen Wanderungen abwechslungsreicher macht.

Nachfolgend finden Sie eine Beschreibung der Orte, wo sich die Kommenden der Templerritter in der Woiwodschaft Westpommern befanden:

a) Chwarszczany – liegen in der Gemeinde Boleszkowice, im Kreis Myślibórz. Die Quartschener Kommende war die wichtigste Kommende nicht nur in Pommern. Davon zeugt die Tatsache, dass der hiesige Komtur die Funktion des Ordenspräzeptor für Polen, Neumark, Böhmen und Mähren hatte. Die Templerritter ließen sich hier nieder, nachdem sie Schenkungen von Władysław Odonicz, Herzog von Großpolen erhielten, welche später durch Stiftungen von Barnim I., dem Herzog von Stettin erweitert wurden. Die letzte Erwähnung von diesem Orden stammt aus dem Jahr 1308. Im Jahr 1335 waren bereits in Quartschen Johanniter ansässig.  Nach der Reformation war Quartschen keine Ordensdomäne mehr. Das einzige Überbleibsel des Sitzes der Tempelritter ist heute eine gotische Kapelle, die im späten neunzehnten Jahrhundert restauriert wurde. Auf dem Gebiet der ehemaligen Kommende werden jetzt Grabungen durchgeführt und bei der Templerkapelle findet seit einigen Jahren Mitte August ein historisches Fest mit einem Ritterturnier und Werkstätten zur mittelalterlichen Kultur statt.

Verband Templerweg

tel. +48 95 / 760 52 71
e-mail: maciej@templariusze.org
www.templariusze.org

Arbeitsgruppe Qaurtschen Museum der Seenplatte in Myślibórz

Bohaterów Warszawy Straße 74
74-300 Myślibórz
tel. +48 604 273 616
e-mail: kolosowski@chwarszczany.pl
www.chwarszczany.pl

b) Czaplinek – liegt in der Gemeinde Czaplinek, im Kreis Drawa. Der frühere Name des heutigen Czaplinek (Tempelburg) zeigt daran, dass die Stadt dem Templerorden gehörte. Das Land um Tempelburg erhielten die Templerritter 1291 durch die Schenkung des Herzogs Przemysl von Kalisz. Trotz der kurzen Zeit, in der sie diese Ländereien besaßen, haben sie hier eine Burg errichtet. Sie wird noch in den Dokumenten von 1345 erwähnt, als die Kommende in Tempelburg in die Hände der Johanniter kam. Leider wurde die Burg 1376 von Swetobor, Herzog von Pommern zerstört, so dass wir nicht wissen, wo sich der Sitz des Templerordens eigentlich befand. Glücklicherweise haben in der naheliegenden Ortschaft Alt Draheim (Stare Drawsko) die Johanniter die Burg Drahim erbaut, in deren Ruinen heute historische Veranstaltungen, einschliesslich Templertreffen stattfinden.

Zentrum für Tourismus – Lokale Tourismusorganisation

Rynek Straße 1
78-550 Czaplinek
tel. +48 94 / 375 47 90
fax. +48 94 / 375 47 90
e-mail: turystyka@czaplinek.pl

 

Johanniter

Johanniter kamen nach Westpommern im zwölften Jahrhundert. Sie haben in Stargard eine Kommende gegründet. Im Jahr 1775 entstand in Polen das Großpriorat. Im Jahr 1797 wurde es von Zar Paul I. mit dem neu entstandenen russischen Priorat in eine Versammlung zusammengeschlossen, die 1817 formell aufgelöst wurde. Die Tradition der Zugehörigkeit zum Johanniterorden überlebte bis heute in vielen Adlerfamilien als Ehrentitel.

Stare Drawsko – es gibt hier Schlossruinen. Bis zum dreizehnten Jahrhundert war das Schloss unter Herrschaft der Templerritter, seit dem Ende des dreizehnten Jahrhunderts gehörte sie den Johannitern. Etwa 1360 bauten sie das Schloss an der Stelle des alten slawischen Burgwalls. Im Jahre 1366 erwarb diese Ländereien König Kasimir der Große. Das Schloss liegt in Trümmern seit 1759, als er von russischen Truppen niedergebrannt wurde. Das Schloss Drahim ist der Öffentlichkeit zugänglich. Außer der Ruinen kann man sich hier ein Versuch der Nachstellung des Lebens in einer alten Burg sehen. Es werden hier auch Ritterturniere abgehalten.

Museum Drahim in Stare Drawsko

tel. +48 504 150 817
e-mail: drahim@drahim.pl
www.drahim.pl

rpo

Zadanie współfinansowane ze środków Unii Europejskiej ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Regionalnego Programu Operacyjnego Województwa Zachodniopomorskiego na lata 2007-2013.

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