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Bereich des Nationalen Gedenkens

Den Bereich des Nationalen Gedenkens bilden in der Woiwodschaft Westpommern die Ortschaften, die sich in die polnische Militärgeschichte eingeschrieben haben:

a) Cedynia (Zehden),
b) Siekierki (Zäckerick),
c) Stare Łysogórki (Alt Lietzegöricke),
d) Gozdowice (Güstebiese),
e) Czelin (Zellin),
f) Osinów Dolny (Niederwutzen).

Die oben genannten Ortschaften sind Orte, für denen als Klammer der Geschichte zwei Schlachten gelten: der Sieg der Krieger von Mieszko I. bei Zehden im Jahr 972 und die Forcierung der Oder am 16. April 1945 durch die Erste Polnische Armee.

Die Erinnerung an jene heroischen Taten behüten die Denkmäler, Soldatenfriedhöfe und kleine Museen, die in der touristischen Landschaft an der Oder einen festen Platz haben. Es lohnt sich, die erwähnten Orte zu besichtigen, um diesen kulturell und landschaftlich einzigartigen Teil von Pommern besser kennenzulernen. Es ist eine echte Lektion der Heimatkunde und des Patriotismus.

Sehenswertes:

Siekierki – ein Denkmal zur Erinnerung an die Pioniersoldaten

Am Ort, wo heute das Denkmal steht, sicherten die Soldaten des Ersten Pionierbataillons, der Ersten Infanterie-Division, des Achten Pionierbataillons und der Ersten Pionierbrigade bei Forcierung der Oder vom 14. bis zum 20. April 1945 den Übergang für die Truppen auf dem Marsch nach Berlin.

Denkmal für die Mutter Polin in Osinów Dolny

Die Jahresfeier zum Gedenken an die Forcierung der Oder im Jahr 1945 beginnt in Osinów Dolny (Gemeinde Cedynia) mit der Blumenniederlegung am Denkmal für die Mutter Polin, das der Ersten Selbständigen Mörserbrigade gewidmet ist, die an schweren Kämpfen um den letzten deutschen Brückenkopf auf dem Ostufer der Oder beteiligt war.

 

Friedhof der Soldaten der Ersten Polnischen Armee in Stare Łysogórki

Der Friedhof der Soldaten der Ersten Polnischen Armee wurde in Stare Łysogórki (Gemeinde Mieszkowice) kurz nach dem Zweiten Weltkrieg angelegt. Hier ruhen 1973 Soldaten, die bei Forcierung der Oder und in den Kämpfen um Berlin ihr Leben verlieren. Auf den Massengräbern stehen 1200 symbolische Kreuze, in deren Mittelpunkt sich 18 Meter hoch eine 1961 enthüllte Granitstele, ein Werk des Bildhauers Sławomir Lewiński erhebt. Das Monument ist von einer Figur der Mutter mit Kind in den Armen flankiert und mit zwei Grunwalder Schwertern und einem gestreckten Segel als Symbol der Flussüberquerung dekoriert.

Das Museum der Ersten Polnischen Armee in Stare Łysogórki

In Stare Łysogórki (Gemeinde Mieszkowice), in der Nähe des Soldatenfriedhofs befindet sich das Museums der 1. Polnischen Armee. Die gesammelten Exponate sind mit den Ereignissen an der Oder im Jahr 1945 verbunden. Vor dem Museum steht das größte Exponat – ein Panzer, der den 1290 km langen Kampfweg aus Shitomir durch Warschau, Kołobrzeg, Gozdowice bis zur Elbe zurücklegte.

Öffnungszeiten:
Im Sommer: 10.00 –  16.00.
im Winter (organisierte Gruppen) tel. +48 91 / 414 52 64 (Kommunalbetreib in Mieszkowice)

Gozdowice

In Gozdowice (Gemeinde Mieszkowice) dauerte vom 14. bis 20. April 1945 die Forcierung der Oder. Diese Aufgabe übernahmen Truppen der Polnischen Armee in Vorbereitung auf den Sturm nach Berlin. Im Dorf befindet sich ein Pionierdenkmal – 1952 enthüllt, 1972 umgestaltet. Es gibt hier auch das Museum der Ingenieurtruppen der 1. Polnischen Armee, das sich in einem Gebäude befindet, wo während der Forcierung der Oder im Jahr 1945 der Sitz des Kommandos der Ingenieurtruppen der 1. Polnischen Armee und des Befehlshabers der Sechsten Brückenbaubataillons war. Es beherbergt militärtechnische Exponate und Modelle der Einrichtungen, die bei der Flussüberquerung genutzt wurden. Ehrenwand Kamienna Ściana Chwały – an der Wand befindet sich die Landkarte Polens. Die Gedenktafel ist der Soldaten der 1. Polnischen Armee gewidmet.

Öffnungszeiten:
Im Sommer (außer Montags): 10.0016.00.
im Winter (organisierte Gruppen) tel. +48 91 / 414 52 64 (Kommunalbetreib in Mieszkowice)

Grenzpfahl in Czelin

Der Obelisk in Czelin (Gemeinde Mieszkowice) symbolisiert den ersten Grenzpfahl, der am 27. Februar 1945 am Ufer der Oder von den Soldaten des Sechsten Selbständigen Brückenbaubataillon in die Erde gerammt wurde. An diesem Tag wurde ein Gründungsakt mit folgendem Wortlaut unterzeichnet: „Unsere Truppe hat als die erste Truppe der Polnischen Armee, die die westliche Grenzgebiete erreichte, zur ewigen Erinnerung einen Grenzpfahl an der Oder, dem alten polnischen Fluss, eingerammt. Zum Gedenken an diesen historischen Moment, nach dem wir so lange strebten, setzen wir feierlich unsere eigenhändige Unterschriften…”. Das Dokument wurde in eine Flasche gelegt, zugekorkt, mit Teer aufgegossen und dann an den Pfahl angebunden, der in die Erde eingerammt wurde. Der heutige Obelisk des ersten Grenzpfahls wurde am 9. Oktober 1968 enthüllt. Der historische Grenzpfahl vom Februar 1945 befindet sich mit der Originalfassung des Gründungsaktes im Museum der Polnischen Armeen in Warschau und seine Kopien im Museum der Ersten Polnischen Armee am Soldatenfriedhof in Stare Łysogórki und im Militärmuseum in Breslau.

rpo

Zadanie współfinansowane ze środków Unii Europejskiej ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Regionalnego Programu Operacyjnego Województwa Zachodniopomorskiego na lata 2007-2013.

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