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Festungen, Verteidigungsanlagen

In der Woiwodschaft Westpommern gibt es zahlreiche Festungen und Verteidigungsanlagen. Dies sind die Überreste der zahlreichen Kriege, von denen auch diese Gebiete nicht verschont wurden.

Bunkerroute Pommernstellung

In der Wałeckie Seenplatte sind für die Touristen, insbesondere für die Militariafans, die Überbleibsel der sog. Pommernstellung, ein interessantes Angebot. Während Hitlers Kriegsvorbereitungen im Jahr 1934 wurde es mit einem intensiven Bau von Befestigungsanlagen zwischen der Ostsee in der Nähe von Rügenwalde (Darłowo) und dem Ostwall begonnen.

In der Umgebung von Rederitz (Nadarzyce), Wałcz (Deutsch Krone) und Strzaliny entstanden Schutzräume und Bunker mit einer Wandstärke von 210 cm und Bodestärke von 190 cm. Sie wurden mit Schnellgeschützen mittleren Kalibers, Antipanzergeschützen, schweren Maschinengewehren und Mörsergranatwerfer ausgerüstet. Die Entfernung zwischen den Bunkern betrug 400-600 m, wodurch das ganze Vorgelände wirksam unter Feuer genommen werden kann.

Schwere und blutige Kämpfe um die Pommernstellung dauerten zu Beginn des Jahres 1945. Das Zeugnis der damaligen Zeit sind heute die Reste der zerstörten Bunker und Unterstände in den Wäldern der Seenplatte Pojezierze Wałeckie sowie Museumsausstellungen. Um dieser Ereignisse zu gedenken, wird jedes Jahr in der ersten Junidekade eine Bunkertour durch die Pommernstellung veranstaltet.

Weitere Informationen uber die Tour und ihre Strecke finden Sie auf der Website oder erhalten Sie per Telefon:

Gemeideverein Wałeckie Seenplatte

Wolności Platz 1
78-600 Wałcz
tel. +48 67 / 250 12 20
fax. +48 67 / 258 26 18
e-mail: promocja@umwalcz.pl

 

Świnoujście – eine Festung auf den Inseln

Als touristisches Produkt „Świnoujście – eine Festung auf den Inseln” wurde die Befestigungsanalge mit dem Zertifikat der Polnischen Touristischen Organisation ausgezeichnet. Die Wanderroute umfasst die interessantesten militärischen Baudenkmäler auf der westlichen und östlichen Seite der Swinemündung.

Sie nimmt ihren Anfang in dem ältesten und interessantesten Verteidigungsobjekt auf dem linken Ufer – in der Ostbatterie, die auch unter dem Namen „Fort Gerhardz” bekannt ist. Es handelt sich um einen der am besten erhaltenen Forts aus dem 19. Jahrhundert in unserem Teil Europas. Von preußischen Festungsbauern geschaffen, war er eine der vier grundlegenden Verteidigungsanlagen, die die Seefestung Swinemünde bildeten. Auf die Touristen warten hier viele Überraschungen, u. a. der Wettbewerb um den Säbel des Kommandanten, nächtliche Manöver und Schatzsuche.

Auf dem rechten Ufer wurden zwei weitere Forts errichtet. Der Artilleriefort West wurde in den Jahren 1856-61 als einer der vier Bestandteile der Festungsanlage an der Swinemündung gebaut und diente dem Schutz der Hafeneinfahrt und möglicherweise der Bekämpfung der Schiffe auf See. Heute werden im Fort Torpedos und Kanonen ausgestellt, darunter auch für den Kampf auf See. Im Sommer finden hier ab und zu Trödelmärkte und Märkte mit Militaria für Sammler statt.

Im Fort Engelsburg, der in den Jahren 1845-1858 nach dem Vorbild des Hadrians Mausoleums, der heutigen Engelsburg in Rom gebaut wurde, finden eine Ausstellung von Gemälden, Plastiken und Photos, Musikkonzerte und Poesieabende statt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an:

Tourist-Informationszentrum in Swinemünde

Wybrzeże Władysława IV (bei der Stadtfähre)
72-600 Świnoujście
tel. +48 91 / 322 49 99
fax. +48 91 / 327 16 29
e-mail: cit@um.swinoujscie.pl
www.uznam.com.pl/cit.htm

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag: 9.00 – 17.00
Samstag: 10.00 – 14.00

rpo

Zadanie współfinansowane ze środków Unii Europejskiej ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Regionalnego Programu Operacyjnego Województwa Zachodniopomorskiego na lata 2007-2013.

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