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Goldene Route

Die Goldene Route in Szczecin führt vom Schloss der Pommerschen Herzöge über Żołnierza Polskiego-Platz (Königsplatz), Papieża-Jana-Pawła II.-Allee, Grunwaldzki-Platz (Kaiser-Wilhelm-Platz), Jasne Błonia (Quinstorp Aue) und weiter über den Kasprowicz-Park mit dem Rusałka-See bis zum Eckerberger Wald und Głębokie-See. Auf diesem Weg bieten sich viele Möglichkeiten für aktive Freizeitgestaltung. Es gibt bequeme Radwege und Parkplätze für Zweiräder. Am Głębokie-See kann man Tretbooten oder Kajaks mieten. Den Weg markieren 22 Schildern mit dem Stadtwappen.

1) Das Schloss der Pommerschen Herzöge In den Jahren 1346-1347 baute Barnim III. das „Steinhaus” und die St. Otto-Kapelle.  Unter Bogislav X. und Barnim XI. wurde das Schloss erweitert. Im Antrag von Johann Friedrich wurde das Schloss in den Jahren 1571- 1582 im Geist der Renaissance umgebaut und nahm seine heutige Form. In den Jahren 1616-1619, während der Herrschaft von Filip II. und Franz I. wurde der Museumflügel (Münzenflügel) erbaut. Durch Bomben schwer beschädigt im Jahr 1944. Heute beherbergt das Gebäude die Oper und die Operette, kulturelle Einrichtungen, das Marschallamt, Trauungsraum des Standesamtes, das Zentrum für Touristische und Kulturinformation. Auf dem Uhrturm befindet sich die astronomische Uhr aus dem Jahr 1693. Sehenswert sind Ausstellungsräume mit Sarkophagen der pommerschen Herzöge und einer ständigen Ausstellung zur Geschichte des Schlosses sowie eine Aussichtsplattform auf dem Glockenturm.

2) Die Statue des Fürsten Boguslaw X und seiner Frau Prinzessin Anna Jagiellonin – das Denkmal nach dem Entwurf von Leonia Chmielnik und Anna Paszkiewicz, im Jahr 1974 enthüllt. Der Sockel trägt die Aufschrift: „Bogusław X i Anna Jagiellonka 1491”.

 

3) Professorenhäuser – seit dem vierzehnten Jahrhundert waren sie Wohnhäuser der Prediger und Professoren des Marienstiftskollegium. In der ersten Hälfte des achtzehnten und im neunzehnten Jahrhundert umgebaut. Nach dem Krieg in der Form des achtzehnten Jahrhundert wieder aufgebaut.

4) Der Schiffmast von S/S „Kapitan K. Maciejewicz” – aus dem Jahr 1929. Der Mast wurde hier als Denkmal 1990 aufgestellt. An diesem Ort stand das Stadttheater aus dem Jahr 1848, während der Luftangriffe der Alliierten beschädigt, nach dem Krieg verwüstet. Es wurde 1953 abgerissen.

 

5) St.-Peter-und-Paul-Kirche – ein Gotteshaus der Polnisch-Katholischen Kirche.  Im Jahr 1124 entstand an dieser Stelle eine Holzkirche. Das derzeitige gotische Bauwerk stammt aus der Mitte des fünfzehnten Jahrhunderts. Bemerkenswert sind die Konsolen in Form von menschlichen Köpfen.

6) Der Engel der Freiheit. Die Statue wurde 2005 im Gedenken an die Opfer des Werfarbeiterstreiks 1970. Damals kamen in Szczecin 16 Menschen ums Leben. Die Engelsfigur steht in einem Boot, das aus dem Boden auftaucht und Betonplatten bricht. In vor sich ausgestreckten Händen hält der Engel eine Dornenkrone. Am Denkmal gibt es eine Gedenktafel mit den Namen der Opfer vom Dezember 1970.

 

7) Das Königstor. Ein barockes Tor aus den Jahren 1725-1727. Den Bau schmücken Skulpturen: ein Schild mit dem preußischen Adler durch die Kette des Ordens vom Schwarzen Adler umgeben, Figuren von Mars und Herkules, Initialen des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. und Panoplien. An der Wand befindet sich eine Gedenktafel für General Dezydery Chłapowski, der 1834 in Stettiner Festung Stettin wegen der Teilnahme am Novemberaufstand gefangen gehalten war.

 

8) Die Gedenktafelzur Erinnerung an die Entstehungder polnischen Pfadfindergruppe im Jahr 1934. Ein Rodlozeichen in der Rautenlilie war Symbol der polnischen Pfadfinderbewegung in Deutschland.

9) Das Denkmal der Dankbarkeit für sowjetische Soldaten Das Denkmal wurde am 26. April 1950, am fünften Jahrestag des Einzugs der sowjetischen Truppen in die Stadt, enthüllt.

10) Der Lotników-Platz mit dem Denkmal für den Condotttieren Colleoni, einen der größten Söldnerführer von Venedig. Im Jahr 1946 enthüllt, ist es eines der berühmtesten Reiterstandbilder der Renaissance. Eine Bronzekopie des Colleoni-Denkmals von Venedig wurde 1913 für das Städtische Museum in Szczecin gestiftet. Sie befand sich dort bis etwa 1948, als sie unter ungeklärten Umständen der Hauptstadt geschenkt wurde. Seit ca. 1956 stand das Colleoni-Denkmal im Hof der Akademie der Bildenden Künste in Warschau. Es kehrte nach Stettin zurück und wurde 2002 enthüllt.

11) Das Gebäude des Amtes für Maße und Gewichte – aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert.

12) Das Staatsarchiv – Gebäude aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert.

13) Die Springbrunnenallee – Das Seeman-Denkmal – die Statue eines Matrosen am Steuerrad wurde 1980 enthüllt. Das Denkmal steht zwischen dem Lotników-Platz und dem Grunwaldzki-Platz. Dieses Fragment der Straße wird in der Stettiner Mundart Springbrunnenallee genannt. Die Allee, mit Sträuchern gesäumt und mit Springbrunnen geschmückt, gilt als eine große touristische Attraktion.

 

14) Der Grunwaldzki-Platz – Gedenktafeln – der Grunwaldzki-Platz mit den umliegenden historischen Häusern ist eines der prachtvollsten Orte in Szczecin. Hier finden nicht nur für die lokale Gemeinschaft wichtige Ereignisse statt.

15) Das Gebäude des Rektorats der Stettiner Universität – das Gebäude entstand in den Jahren 1885 bis 1888 und beherbergte ursprünglich ein Gymnasium. Typisch neogotisches Bauwerk enthält für die norddeutsche Gotik charakteristische Merkmale. Aus der Ferne sieht man seine roten Wänden. Im Untergeschoss befindet sich das Geologische Museum.

16) Das  Gebäude des Stadtamtes – das Gebäude wurde für die Hauptverwaltung der Provinz Pommern gebaut.  Der Bau dauerte von 1924 bis 1927 und wurde mit einer feierlichen Einweihung geschlossen. Im Jahr 1924 entstand das Hauptgebäude in der Mitte, im Jahr 1925 der Ostflügel, im Jahr 1926 der Westflügel und im Jahr 1927 andere Teile.  In den Jahren 1933 bis 1945 haben hier die NSDAP-Behörden ihren Sitz. Heute ist hier das Stadtamt und im Ostflügel die Stettiner Philharmonie.

17) Die Statue eines Jungen mit Harmonika – im Hinterhof des Stadtamtes, in der Szymanowskiego-Straße, steht ein aus Sandstein gemachte Brunnen mit der Plastik eines Jungen mit Harmonika. Fast 3 Meter hohe Figur wurde um 1927 errichtet.

18) Jasne Błonia im. Jana Pawła II (ehem. Quistorp-Aue), Platanen-Alleen – eine große Grünfläche entstand in den Jahren 1925-27 auf einem Grundstück der Familie Quistorp. Die Anlage ist mit Platanenreihen bepflanzt. Der Bestand an Bäumen dieser Gattung ist mit 213 der größte in Polen. Am 11. Juni 1987, feierte hier Papst Johannes Paul II. die heilige Messe vor Hunderttausenden Menschen. Im Jahr 1995 wurde an dieser Stelle seine Statue errichtet. Der Platz trägt seitdem seinen Namen nach dem Papst.

19) Das Denkmal der Tat der Polen „Drei Adler” – stellt drei zum Flug ansetzende Adler als Symbol der drei an den Wiederaufbau von Szczecin beteiligten Generationen dar.  Das Denkmal wurde anlässlich des 35. Jahrestages des Volksrepublik Polen errichtet. Es wurde am 3. September 1979 enthüllt. Rund um das Monument wurden auf Bronzetafeln die Namen und Bezeichnungen der Mitwirkenden festgehalten.

 

20) Hasiors Flammende Vögel – das Freiluftwerk befindet sich in Kasprowicz-Park.  Sein Schöpfer ist Władysław Hasior. Das Werk entstand 1975 während der Ausstellung des Künstlers im Schloss der Pommerschen Herzöge. Nach fast 20 Jahren wurde es in der Nähe des Sommertheaters aufgestellt.

21) DasFreilichttheater – befindet sich in Kasprowicz-Park auf einem natürlichen Hang am Rusałka-See. Es ist ein Ort für große Konzerte mit Stars, Feierlichkeiten und lokale Veranstaltungen. Es trägt den Namen Helena-Majdaniec-Sommertheater. Dies ist eines der größten Freilichttheater in Polen (4500 Sitzplätze). Die Bühne hat eine Fläche von 670 m2.

22) DerRosengarten, das Sieben-Mühlen-Tal -der Rosengarten in Szczecin hat eine Größe von 2 ha. Er wurde 1928 anlässlich eines Gärtnertreffens angelegt. Im Jahr 1935 entstand der „Vogelbrunnen”. Den Zweiten Weltkrieg überstand der Garten unversehrt und bis in die 70er Jahre des zwanzigsten Jahrhundert war er ein Erholungsort für Stettiner. Wegen des Geldmangels für seine Pflege, begann er allmählich zu verfallen. In den Jahren 2006-2007 wurde er mit Mitteln der Stadt Szczecin im Stil der dreißiger Jahre rekonstruiert. Die Rekonstruktionsarbeiten wurden am 20. April 2007 abgeschlossen. Es wurden hier über neun tausend Rosen in 99 Sorten gepflanzt, Treppen, Gehwege und ein Spielplatz errichtet.

rpo

Zadanie współfinansowane ze środków Unii Europejskiej ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Regionalnego Programu Operacyjnego Województwa Zachodniopomorskiego na lata 2007-2013.

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