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Szczecin – Hauptstadt der Region

Die Hauptstadt der Woiwodschaft, Szczecin, begeistert durch seine sternförmigen Plätze und breite Alleen, die hier nach dem Vorbild der französischen Hauptstadt im 19. Jahrhundert errichtet wurden. Die Besucher schwärmen vom „grünen“ Szczecin mit seinen vielen Parks, Grünanlagen, blühenden Magnolien und Platanenalleen.

In ihrer mehr als tausendjährigen Geschichte erlebte die Stadt die Herrschaft der Greifendynastie, die Obrigkeit Dänemarks, die Macht der Brandenburger, preußisches und schwedisches Regime, Stationierung der französischen Armee Napoleons und der russischen Heeren, zahlreiche Kriege und die zwischen den Kriegen verzeichneten wirtschaftlichen Blüteperioden.

Szczecin ist einer der ältesten und größten Städte in Polen. Hinsichtlich der Oberfläche nimmt sie den dritten Platz in Polen, hinsichtlich der Bevölkerung – den siebten Platz. Nach Angaben von 31. Dezember 2010 hatte die Stadt 405 606 Einwohner.

Die Geschichte der Stadt Szczecin geht in die Wende des siebten und achten Jahrhunderts zurück. In dieser Zeit gab es einen slawischen Burgwall auf dem heutigen Schlossberg.  Am Ende des zehnten Jahrhunderts, wurde Stettin von dem polnischen Herzog Mieszko I. in Lehensabhängigkeit gebracht, und im Jahr 1005 waren die Pommern wieder unabhängige Menschen. Unter Herzog Boleslau III. dem Schiefmund lag Stettin in polnischen Grenzen. Zu dieser Zeit kam Bischof Otto von Bamberg mit seinen Missionsreisen nach Pommern. Die Periode der polnischen Lehnherrschaft über Westpommern und Stettin dauerte etwa 60 Jahre.

Zur deutsch-polnischen Grenze sind es von Szczecin nur wenige Kilometer, und nach Berlin und Kopenhagen ist es näher als nach Warschau. Durch die Nähe zu Berlin hat Szczecin günstige Flugverbindungen mit der ganzen Welt. Stettin verfügt auch über einen Flughafen in Goleniów, wovon verschiedene Städte in Polen und Europa erreichbar sind. Die ständige Verbindung mit Skandinavien ist mit Auto- und Passagierfähren von Polska Żegluga Bałtycka, Unity Line und Polferries gesichert.

Heute ist Szczecin eine moderne, pulsierende Stadt, die viele Attraktionen für die ankommenden Gäste bietet. Es gibt hier 40 Bankfilialen, 14 Maklerbüros, 13 Versicherungsunternehmen und ein Netz von Wechselstuben. In der Stadt verkehren etwa 4.000 Taxis. Öffentliche Verkehrsmittel – Straßenbahnen und Busse – befördern täglich eine halbe Million Fahrgäste.

Touristen und Geschäftsleute finden hier bequeme Unterkunft und abwechslungsreiche Unterhaltung. Neben kleinen Hotels und Pensionen gibt es 12 Großhotels mit insgesamt 3000 Betten.

Die Besichtigung von Szczecin können Sie mit den wertvollsten Denkmälern beginnen. Die Denkmäler in Szczecin erlitten schwere Schaden während des letzten Krieges. Diejenigen, die überlebt haben, wurden aber sorgfältig restauriert. Um keine Sehenswürdigkeiten zu verpassen, empfiehlt es sich eine Landkarte „Städtische Touristische Route” in Anspruch zu nehmen und nach den roten Hinweiszeichen die Stadt zu durchqueren.

Die Route beginnt am Hauptbahnhof, wo im Jahre 1843 der erste Zug aus Berlin angekommen ist. Entlang der Oder gehen wir am monumentalen Gebäude der Post, in Etappen ab 1772 gebaut und an der zwei Jahrhunderte alten Kaserne. Etwas weiter gelangen wir zu einem erhaltenen Fragment der mittelalterlichen Stadtmauer mit einer Gedenktafel zur Erinnerung an den Aufenthalt von Hetman Stefan Czarniecki. Besuchenswert ist die St.-Johannes-Evangelist-Kirche, von den Franziskanern im vierzehnten Jahrhundert gebaut. Die nächste Etappe des Rundgangs ist das gotische Rathaus. Auf der rechten Seite haben wir die Lange Brücke, die nach dem Krieg am Ort des schon im dreizehnten Jahrhundert vorhandenen Weg über der Oder gebaut wurde. Auf der anderen Seite des Flusses, auf der Insel Łasztownia, sind das Gebäude des Zollamtes und die neogotische Gertrudkirche sehenswürdig. Das Alte Rathaus, aus Backstein in der Mitte des fünfzehnten Jahrhunderts erbaut, beherbergt das Museum für Stadtgeschichte.

Wir entfernen uns von der Oder und erreichen die Perle der spätgotischen Architektur – das Haus der Kaufleute und Bankiers der Familiendynastie Loitz mit charakteristischen schrägen Fenstern. Von dem Loitzenhof ist es nur ein Schritt zum Schloss der Pommerschen Herzöge, dessen Bau Herzog Barnim III. auf dem alten slawischen Burgwall in der Mitte des vierzehnten Jahrhunderts begann. Das Schloss wurde am Ende des letzten Krieges durch Bomben zerstört. Der Wiederaufbau dauerte bis 1982. Besichtigungswert sind Ausstellungsräume im Nord- und Südflügel, Sarkophage der Herzöge im Ostflügel und der Glockenturm mit einer Kopie der gotischen Statue Ottos von Bamberg. Der Turm beherbergt eine Aussichtsplattform – von hier aus erstreckt sich ein schönes Panorama der Stadt und den Feuchtgebieten – sowie eine Glocke aus dem Jahr 1500. Die beiden Statuen vor dem Schloss sind Bogislav X. und seine Frau Anna die Jagiellonin.

Wir gehen den Schlossberg in Richtung Oder herunter und erreichen die neue Schnellstraße, 2300 lange Schloss-Trasse und das letzte noch verbliebene Fragment der mittelalterlichen Stadtmauer – Frauenturm, anders Sieben-Mäntel-Turm genannt. Nach dem Überqueren der Schloss-Trasse ist auf hohem Oderufer ein Komplex prachtvoller Gebäude nicht zu übersehen. Sie entstanden im ersten und zweiten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhudert und beherbergen heute die Seefahrtsakademie, das Meeresmuseum, das Współczesny-Theater und das Woiwodschaftsamt. Dahinter befindet sich der Żeromski-Park an der Stelle des alten Friedhofs aus dem Anfang des neunzehnten Jahrhunderts. Hier wachsen wertvolle Exemplare von Bäumen und Sträuchern aus Amerika, Asien und Südeuropa.

Auf dem Wege zum Stadtzentrum ist das barocke Königstor sehenswert, der in den Jahren 1725-1727 nach dem Entwurf von G.C. Wallrawe erbaut wurde. In der Nähe befindet sich die gotische Peter-und-Paul-Kirche aus der Wende des vierzehnten und fünfzehnten Jahrhunderts. An dieser Stelle stand ursprünglich eine nach der Taufe der Stettiner im Jahre 1124 erbaute hölzerne Kirche. Nach der Besichtigung der Kirche führt der Weg in Richtung der Kathedrale.  Auf der rechten Seite haben wir Professorenhäuser, die nach dem Krieg in Form aus dem achtzehnten Jahrhunderts wiederaufgebaut wurden, weiter ist ein einhundertfünfzig Jahre alte Gebäude des Marienstiftsgymnasium (heute die Allgemeinbildende Oberschule Nr. 10) und das Geburtshaus von Sophie Auguste Friderike von Anhalt Zerbst, die spätere Zarin Katharina II. in der Farna-Straße.

Die Jakobikatherdale steht an der Stelle einer 1187 von einem Bürger namens von Bamberg außer der Stadtmauer, auf dem Gebiet eines damaligen Gartens gebauten Kirche. Die gegenwärtige architektonische Gestalt des Kirchengebäudes stammt aus der Wende des fünfzehnten und sechzehnten Jahrhunderts. Im Jahr 1983, erhob Papst Johannes Paul II. die Kathedrale in den Rang einer Basilika und besuchte sie vier Jahre später.

Der bekannteste Ort in Szczecin sind Hakenterasse. Die repräsentativen Gebäude und eine große Aussichtsterrasse mit Blick auf die Oder wurden in den Jahren 1901-1921 gebaut. An dieser Stelle und an den Ufern der gegenüber liegenden Insel Łasztownia werden jährlich Tage des Meeres und Oldtimer-Treffen abgehalten, hier fand auch das Finale von The Tall Ships ‚Races 2007 statt. Es ist erwähnenswert, dass wir wieder diesen Event 2013 bei uns haben werden.

Ein Pflichterlebnis für die Touristen ist das unterirdische Szczecin. Dies sind zwei touristischen Wege in einem fünf Etagen tiefen Luftschutzbunker für die Zivilbevölkerung, dessen Bau im Jahr 1941 abgeschlossen wurde. Dies ist die größte Anlage dieser Art in Polen. Nach dieser Wanderung kann man in einem der zahlreichen Restaurants oder Bars eine Verschnaufpause einlegen.

Eine ausgezeichnete Erholung bieten Theater, Kinos und Konzertsaale an. In Stettin, finden unter anderen folgende Kulturveranstaltungen statt: Festival der Kleinen Theaterformen „Kontrapunkt”, Internationales Festival der Straßenkünstler, Kunstsommer im Schloss, Festival Szczecin Music Fest und Internationaler Jazz-Wettbewerb.

Kontaktdaten:

Zentrum für Kultur- und Tourist-Information Schloss der Pommerschen Herzöge

Korsarzy Straße 34
70-540 Szczecin
tel. +48 91 / 489 16 30
fax. +48 91 / 434 02 86
e-mail: cikit@zamek.szczecin.pl
www.turystyka.szczecin.pl

Öffnungszeiten:

jeden Tag: 10.00 – 18.00

Zentrum fur Tourist-Information in Szczecin (Grzybek)

Niepodległości Straße 1
70-412 Szczecin
tel. +48 91 434 04 40
fax. +48 91 433 84 20
e-mail: cit@mosrir.szczecin.pl

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag:  9.00 – 17.00
Samstag: 10.00 – 14.00
(während der Saison am Samstag: 9.00 – 16.00)

Schloss der Pommerschen Herzöge

Korsarzy Straße 34
70-540 Szczecin
tel. +48 91 / 489 16 30 (Tourist-Information)
fax. +48 91 / 434 79 84
e-mail: zamek@zamek.szczecin.pl
www.zamek.szczecin.pl

Oper im Schloss

Korsarzy Straße 34
70-540 Szczecin
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e-mail: marketing@opera.szczecin.pl
www.opera.szczecin.pl

Nationalmuseum in Szczecin

Staromłyńska Straße 27
70-561 Szczecin
tel. +48 91 / 431 52 00
fax. +48 91 / 41 52 04
e-mail: biuro@muzeum.szczecin.pl
www.muzeum.szczecin.pl

Kreizfahrtschiffe

św. Jana z Kolna Straße (gegenüber von Wały Chrobrego)
tel. +48 91 / 434 57 00 oder 488 47 10
e-mail: statki@statki.net.pl
www.statki.net.pl 

rpo

Zadanie współfinansowane ze środków Unii Europejskiej ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Regionalnego Programu Operacyjnego Województwa Zachodniopomorskiego na lata 2007-2013.

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